SAUNA

Die Sauna kommt ursprünglich aus Finnland, wo schon um 1100 Saunagänge durchgeführt worden sind. Die Sauna von damals war ein in die Erde gegrabenes Loch, das dann überdacht oder bedeckt wurde.

Diese Reinigung des Körpers und das anschließende Wohlgefühl wurde auch beretis in den römischen Thermen, im türkischen Hammam und im japanischen Mushiboro vollzogen.


Die Temperatur einer klassischen finnischen Sauna variiert zwischen 80 und 100 Grad Celsius, bei einer Luftfeuchtigkeit von circa 20 Prozent. Jedoch ist die Sauna mit 60 bis 80 Grad Celsius und 30 bis 40 Prozent Luftfeuchtigkeit am gebräuchlichsten.

Eine ideale finnische Sauna ist aus Holz oder Stein gefertigt und liegt in unmittelbarer Nähe zu einer natürlichen kalten Wasserquelle, wie ein Fluss, ein See oder das Meer, in die man nach jedem Saunagang eintauchen kann.
Wenn im Winter alles zugefroren ist, wälzen sich die Finnen im Schnee oder bohren Löcher in das Eis, um so ins eiskalte Wasser tauchen zu können. Dieses Eisbad wäscht den Schweiß vom Körper und verschließt die Poren und wird in den modernen Wellnessoasen von eiskalten Duschen ersetzt.

Schwitzen ist ein natürlicher Mechanismus des Körpers um die Körpertemperatur immer möglichst bei 37 Grad Celsius zu halten, außerdem hilft Schwitzen dem Körper Giftstoffe auszuscheiden und es entspannt die Muskeln nach dem Sport. Während eines Saunaganges erhöht sich der Stoffwechsel und der Herzschlag und die Blutgefäße weiten sich, was eine Verbesserung der Blutzirkulation zur Folge hat, vor allem die der Beine.
Viele Saunagänger genießen nicht nur die positiven Auswirkungen auf den Körper, sondern auch die stressmildernde Wirkung auf den Geist.

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